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                                  Wohltätigkeitsbasar 2019

Auch unser 51. Wohltätigkeitsbasar im Stadthaus war ein voller Erfolg. 
Schon um die Mittagszeit waren die 42 frisch gebundenen dicken Adventskränze verkauft, 
der Konfitürestand bot nur noch einige wenige Gläschen zur Auswahl und 
beim Gebäckstand war am frühen Nachmittag trotz großem Angebot schon fast alles verkauft. 
Die „Stammkundschaft“ weiß, dass man früh da sein muss, um die beliebten Plätzchen und Linzertorten zu ergattern.

       

Handgestrickte warme Schals, Mützen und Socken für Groß und Klein waren sehr gefragt, 
eine elegante Stola und modische Dreieckstücher gingen genau wie die praktischen Tortentaschen 
und bunten Schürzen über den Standtisch. Auch Wichtel, Engelchen und Sterne sind immer gefragt.

Bei leckerem Kuchen und Kaffee oder Glühwein traf man sich zum gemütlichen Plausch im Rondell.

So haben wir, dank der vielen fleißigen Frauen in unserem Verband, die das ganze Jahr über und 
noch mal extra in den Tagen vor dem Basar für das vielseitige Angebot sorgen, 
den tollen Erlös von € 4000,00 spenden. 

                                      

                                                 
Von diesem Erlös spenden wir  an die Aktion „Wir wollen helfen“, an das Frauen- und Kinderschutzhaus Heckertstift 
und an den Verein Aufwind Mannheim, damit dort insbesondere benachteiligte Kinder, Frauen und Familien unterstützt werden können.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, 
den Helferinnen und Helfern wie auch den Käuferinnen und Käufern!

                                           

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„Wie man die Pflegezeit finanziell meistert" 

lautete das Thema eines Vortrags, zu der DHB Netzwerk Haushalt e. V. , Mannheim  in die Sparkasse Rhein-Neckar Nord nach Mannheim eingeladen hatte. Was auf den ersten Blick etwas trocken klang, entpuppte sich für die Zuhörer und Zuhörerinnen als äußerst kurzweilige und trotzdem sehr informative Veranstaltung. Für den DHB Netzwerk Haushalt begrüßte Sybille Lotterer den Referenten Thomas Rohr aus dem Sparkassenberatungsdienst „Geld und Haushalt". Mit der angebotenen Veranstaltung trafen die Veranstalter voll ins Schwarze, was die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer ausdrücklich bestätigten.

„Schlafend sterben im Bett lässt sich nicht immer einrichten" führte der Gast die Runde vom Wunschtraum schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Und schon war man mittendrin im Thema. „Wir werden älter, bleiben aber auch länger gesund", sagte Thomas Rohr. Trotzdem nimmt die Zahl der Pflegebedürftigen zu. 3,3 Millionen sind es aktuell, 3,5 Millionen werden 2030 und sogar 4,5 Millionen 2060 erwartet. „Derzeit bewegen uns die Großbritannien-Russland Krise, der Brexit und die Flüchtlinge, aber langfristig ist das Thema Pflege mindestens genauso wichtig", unterstrich der Experte angesichts dieser Zahlen.

Der Trend gehe zur häuslichen Pflege. Dem tragen die beiden neuen Pflegestärkungsgesetze mit zum Teil deutlich erhöhten Sätzen für die ambulante Pflege in den eigenen vier Wänden Rechnung. Aus drei Pflegestufen wurden Anfang 2017 fünf Pflegegrade, was auf einen Schlag zu einer halben Million mehr Leistungsbeziehern geführt hat. Der Mann vom Sparkassenberatungsdienst hält die beiden jungen Pflegestärkungsgesetze dennoch für einen „ordentlichen Wurf". So fällt beispielsweise die bisherige Minutenzählerei bei der Einstufung weg. Und auch der Eigenanteil in der stationären Pflege bei der Einstufung in den nächsthöheren Pflegegrad steigt künftig nicht mehr.

Der Sparkassenberatungsdienst bietet die Vorträge im Übrigen vollkommen unentgeltlich sowohl für die Veranstalter als auch die Hörer an.

Als Vollkaskoversicherung war die 1995 eingeführte Pflegeversicherung nie konzipiert. Das ist bei einem Beitrag von maximal 3,3 Prozent und einer durchschnittlichen Pflegedauer von 8,3 Jahren auch schlechterdings unmöglich. Die Versorgungslücke zwischen Versicherungsleistung und möglichen Pflege(heim)kosten muss durch die eigene Rente, Vermögen oder die unterhaltspflichtigen Kinder gedeckt werden. „Bei mir wären das für meine Mutter knapp 300 Euro im Monat", entschärfte Thomas Rohr jedoch sofort Befürchtungen nach einer unverhältnismäßig hohen finanziellen Belastung der Angehörigen. Und wo das alles nicht reicht, springt der Staat ein. Die Betreuung ist die gleiche. „Ich finde es wichtig, dass Menschen am Ende ihrer Tage richtig versorgt werden", bekräftigte Rohr trotzdem, „wir können stolz sein, in einem System zu leben, wo jeder aufgefangen wird." „Verzagen sie nicht, wenn’s auf sie zukommt, endete er „es gibt Hilfen!".

Die Vorsitzende des DHB Netzwerk Haushalt, Sybille Lotterer nutzte Ihre Schlussworte um die zahlreiche Gäste auf den beginnenden Maimarkt einzuladen, wo der DHB Netzwerk Haushalt im Zelt „Baden-Württemberg" mit einem eigenen Stand aufwartet. Leser- und Leserinnen sind herzlich willkommen.

Zusammenfassende Empfehlungen/Linkliste:

Vorsorgevollmacht
www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Service/Formulare/Vorsorgevollmacht.html

Patientenverfügung
www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Patientenverfuegung.html

Elternunterhalt
www.elternunterhalt.org/elternunterhalt-rechner.php

Einzelfragen des Medizinischen Dienstes / Medicproof:
www.mdk.de/fileadmin/MDK-zentraler-Ordner/Downloads/01_Pflegebegutachtung/2017-07_Begutachtungsrichtlinie_GKV_Pflegebegutachung.pdf


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Meister/in der Hauswirtschaft

DHB Netzwerk Haushalt OV Mannheim führt seit 1962 Vorbereitungslehrgänge 
zum/r Meister/in durch.
In diesem Jahr bewältigten 8 Frauen und ein Mann die Meisterausbildung in Mannheim.

Von den insgesamt 53 ausgezeichneten Meister/innen erhielt Herr Patrick Hoppe als Landesbester und als einziger Mann in Baden-Württemberg seinen Meisterbrief. 
Die Übergabe der Urkunde übernahm Regierungspräsident Herr Tapeser,
weiterhin begrüßte und gratulierte die Abteilungspräsidentin Dr. Gabriele Reiser die Meister/innen.

                   

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100 Jahre DHB Ortsverband Mannheim e.V.

Am 10. Oktober 2015 feierten wir das 100jährige Bestehen des Ortsverbands Mannheim.
Dazu waren die Mitglieder und Ehrengäste von Stadt, Gemeinderat, Institutionen, sowie befreundeten Vereinen in den Florian-Waldeck-Saal ins Zeughaus eingeladen. 

Frau Kirsch-Mayer, die unsere Aktivitäten als Redakteurin beim Mannheimer Morgen über Jahrzehnte begleitete, verband in ihrer Festrede die Entwicklung des Verbands mit der Geschichte der Stadt.

Im Juni 1915 von Elisabeth Altmann-Gottheiner, Julie Bassermann, Alice Bensheimer und Emma Kromer als 1. Vorsitzende gegründet, erhielten Frauen Unterstützung durch hauswirtschaftliche Bildung und Aufklärung in Verbraucherfragen. Die Not der Kriegsjahre war in Gemeinschaft besser zu bewältigen. Der Verband bot Kurse an, die zeigten, wie aus den wenigen Lebensmitteln ein schmackhaftes und sättigendes Essen zubereitet werden konnte oder wie bei der Kleidung aus alt neu entstehen konnte. Gemeinsam wurde auch für Bedürftige und Kranke gekocht und genäht.

Von 1933 bis 1949 war der DHB, auch der Ortsverband Mannheim, still gelegt.

Die Neugründung erfolgte 1950 unter Beteiligung von Frauen der ersten Stunde.
Neben der Hilfe zur Selbsthilfe gab es auch jetzt vielfältige Aktionen zur Unterstützung notleidender Menschen in der Stadt, zudem wurden Pakete an Familien in der sowjetisch besetzten Zone geschickt. 
Die Frage, wie werden wir satt, wurde von der Frage abgelöst, wie ernähre ich mich richtig? Und bis heute ist diese Frage aktuell. Es gilt, mit dem Überangebot an Lebensmitteln sinnvoll umzugehen.

Ab 1960 konnten in der Sparkasse Beratungsstunden für Verbraucherinnen und Verbraucher angeboten werden. Schon seit 1968, als der Verband seine erste eigene Beratungsstelle in O 4, 8 erhielt, sind wir für Ratsuchende unter der Mannheimer Telefonnummer 27522 erreichbar. In N 3, 7-8. ist die Geschäftsstelle mit Verbraucherinformation seit 1975.  

Bürgermeisterin Dr. Freundlieb würdigte in Ihrer Rede das ehrenamtliche Engagement des Verbands zum Wohle der Frauen, Familien sowie Verbraucherinnen und Verbraucher und für die hauswirtschaftliche Bildung.


    

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Die 2010 erfolgte Umbenennung in DHB-Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden, Ortsverband Mannheim e.V.

Der neue Name spiegelt die veränderten Familienstrukturen, die Beteiligung aller Haushaltsmitglieder an der Hausarbeit und die stärkere  Einbindung der Männer in die Familienarbeit wider. Der Begriff Netzwerk steht dabei für die vielfältigen Aufgaben im Haushalt – u.a. Budgetverwaltung, ökologisches Wirtschaften, Wohnungs- und Wäschepflege, Kulturpflege beim Vorbereiten und Gestalten von festlichen Anlässen. Im Alltag werden Beruf und öffentliche Einrichtungen, Familienleben und Freizeit durch moderne, effiziente Haushaltsführung vernetzt. Kurse wie etwa der „Haushaltsführerschein“ vermitteln Basiswissen, das allen, die einen eigenen Haushalt gründen, den Alltag erleichtert sowie Umwelt und Geldbeutel schont.

Im DHB-Netzwerk Haushalt finden Frauen und Männer eine Plattform, sich einzubringen und aktiv zu werden.

Die Angebote des Ortsverbands Mannheim umfassen

Hauswirtschaftliche Berufsbildung als Grund- und Weiterbildung mit staatl. Abschlussprüfung

Information zu Verbraucherfragen, effizienter Haushaltsführung und gesunder  Ernährung


Nähkurse, Koch- und Backkurse, Kreativkurse, Crashkurs „Haushaltsführerschein“  


Soziales Miteinander und Kultur sind fester Bestandteil in einem aktiven Verband mit fast 200 Mitgliedern. Literaturkreis, Spaziergänge, Wanderungen und Reisen sowie Arbeitsnachmittage, an denen für den Wohltätigkeitsbasar gewerkelt wird, gehören dazu.

Im DHB (Deutschen Hausfrauenbund) sind 14 Landesverbände mit insgesamt 200 Ortsverbänden organisiert. Der DHB als Berufsverband aller Haushaltsführenden vertritt deren Interessen auf den unterschiedlichen politischen Ebenen. Der DHB ist überparteilich und überkonfessionell und engagiert sich in Fachausschüssen in den Bereichen Familienpolitik, Umwelt- und Verbraucherfragen, Tarif- und Arbeitsrecht, sowie hauswirtschaftliche Berufsbildung.